Das Wildschutzgebiet Thung Yai-Huai Kha Khaeng
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Begründung der Aufnahme (1991):
- besonderes Naturphänomen
- Schauplatz spezieller ökologischer und biologischer Prozesse
- bedeutender natürlicher Lebensraum - Biodiversität
Die beiden Naturparks Thung Yai und Huai Kha Khaeng
liegen direkt nebeneinander und bilden zusammen eine Fläche von
rund 6000 km². An der Grenze zu Myanmar (Birma) bietet dieses einzigartige
Naturschutzgebiet einen Querschnitt durch fast alle asiatischen Waldtypen.
Thung Yai und Huai Kha Khaeng beheimaten zahlreiche
zum Teil vom Aussterben bedrohte Tierarten, besonders erwähnenswert
die 400 verschiedenen Vogelarten, darunter allein schon 22 Spechtarten.
120 Säugetierarten, unter ihnen 300 freilebende Elefanten und eine
beachtliche Anzahl an Tigern, prägen den Charakter der Naturerbestätten
gleichsam, wie die 43 Amphibien- und 114 Süßwasserfischarten.
Gründe für diese sagenhafte Artenvielfalt, die ihresgleichen
weltweit sucht, waren klimatische Bedingungen, die während der
Eiszeiten in der Region herrschten und das Gebiet zu keinem Zeitpunk
austrocknen ließen. Selbst in den trockensten Phasen des 2,5 Mio.
Jahre währenden Pleistozäns, blieb das Gebiet ständig
mehr oder weniger grün, so dass nicht nur die bereits vorhandene
Flora und Fauna erhalten blieben, sondern auch fremde Arten aus anderen
Gebieten hier Zuflucht und eine neue Heimat fanden.