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Arykanda

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Sehenswürdigkeiten in Arykanda (Auswahl)

Arykanda
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Wer in den Sommermonaten die Ausgrabungsstätte besichtigen will, wird erkennen, was 100 m Höhenunterschied vom Parkplatz bis zu den höchstgelegenen Überresten einen an Schweiss abverlangen können. Auf jeden Fall sollte man auf festes Schuhwerk achten, das gilt vor allem in den kälteren Jahreszeiten nach Regenfällen, die vor allem im Frühjahr sehr unerwartet auftreten können. Gleich am Eingang zu den Ruinen wird man von einem stets freundlichen Wärter empfangen, dessen Begeisterung für "sein" Arykanda nicht zu übersehen ist. Die Bitte nach dem Eintrittsgeld (z.Zt 4 YTL, etwa 3,30 €) gleicht schon fast einer Entschuldigung. Da das Gelände meist nur schwach besucht ist, bietet sich der gute Mann auch gerne als Führer an und erteilt bereitwillig Auskünfte.

Die Ostnekropole ist vergleichsweise klein, interessant jedoch einige Tempelgräber. Einige dieser Grabstätten weisen Inschriften auf, eine sogar ein sehr schönes Löwenrelief. Die im korinthischen Stil erbauten Grabmäler werden öfters mit Tempeln verwechselt und leider auch in manchen Reiseführern als solche dargestellt

Etwas unterhalb der Ostnekropole liegen die Ruinen der Therme. Die im Osten noch zweistöckigen Überreste gefallen vor allem durch ihre zahlreichen rechteckigen Fenster. Ein an einer Seite halbrund abgeschlossener, ebenfalls im Osten gelegener Ruheraum diente in der Antike (und auch gelegentlich in unserer Zeit) als Aussichtspunkt.[Foto]

Westlich der Therme liegt das Gymnasium, das einen guten Überblick über das gesammte Gelände bietet.

Etwas höhergelegen befindet sich der Versammlungs- und Marktplatz (Agora). Dieser war an seiner nördlichen Seite von einem etwa 75 m langen und 8 m breiten Portikus (Giebelbau auf Säulen) abgegrenzt, deren Mosaike noch zu erkennen sind. Mitten auf diesem Platz steht heute ein Baum, man vermutet, dass sich an dieser Stelle früher ein Agorentempel befand [Foto].

Von der Agora gelangt man durch drei Türen zum Odeon. An die Stelle der Mosaike sind hier quadratische Platten geraten. In der Antike waren die Wände mit farbigen Marmor bedeckt. An der Aussenseite sind über den Türen Darstellungen verschiedener Gottheiten zu erkennen, in der Mitte soll sich ein Porträt des römischen Kaisers Hadrian befunden haben.

Noch höher gelegen sind das sehr gut erhaltene Theater aus dem 2. Jh. n. Chr. und das Stadion. Das Theater entstand zwar erst in römischer Zeit, die typisch griechische Bauart ist jedoch nicht zu verkennen. Von den insgesamt 20 Sitzreihen sind die beiden obersten auch mit griechischen Inschriften versehen. An der südlichen Seite des Theaters kann man noch einen kleinen halbrunden Tanzplatz (Orchestra) erkennen. Wer es bis hierher geschafft hat, wird durch einen einzigartigen Ausblick auf die von Pinienwäldern bedeckte Landschaft belohnt. [Foto]


 

Die Ruinen von Arykanda
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