Weitere Sehenswürdigeiten in Aspendos (Pamphylien) |
|
Einführung und geschichtlicher
Überblick
Das Theater von Aspendos
Weitere Sehenswürdigkeiten
in Aspendos
Satellitenbild von
Aspendos
Fotoarchiv Aspendos
Erläuterungen zu den Fachbegriffen können im Glossar
nachgelesen werden.
Nach dem Theater dürfte zweifelsohne der mächtigeAquädukt
aus dem 1. Jh.n.Chr. eine weitere Hauptattraktion Aspendos' sein. Bis
zu 30 m hoch und einst 15 km lang, ist der Aquädukt beispielhaft für
die römische Architektur und hat neben Touristen schon Archäologen aus
aller Welt angezogen. Nach dem "Prinzip der kommunizierenden Röhren"
wurde das Wasser aus den Quellen des etwa 25 km entfernten Taurusgebirges
in die Oberstadt geleitet.
Die einst 105 Meter lange und 27 Meter breite dreischiffige Basilika
diente ursprünglich den Römern als Versammlungsort,
später auch als Lagerhalle. Auch Gerichtsverhandlungen sollen dort abgehalten
worden sein. Heute sind noch einige der 15 Meter hohen Mauern erhalten.
Nordöstlich des Theaters sind noch die Überreste des Stadions
zu besichtigen. Das Stadion war einst 220 Meter lang und 30 Meter breit.
Beliebt waren Pferderennen auf dem Einpersonenwagen. Heute sind nur
noch wenige spärliche Reste des Stadions, das einst über 10.000 Zuschauern
Platz bot, erhalten.
Die Agora der Stadt war in römischer Zeit von einer
doppelten Säulenreihe umgeben. An die Agora grenzte im Westen ein Komplex
mit kleinen Geschäften. Diese waren einst zweistöckig, die oberen Läden
wurden von mehreren Säulen getragen. In byzantinischer Zeit wurden einige
Bauwerke um die Agora auch als Zisterne umfunktioniert.
Noch außerhalb der Anlage liegt das Gymnasium aus
dem 3. Jh.n.Chr., das in römischer Zeit Mittelpunkt des sozialen Lebens
war. Hier konnten die Einwohner der Stadt Sport treiben oder von Gelehrten
unterrichtet werden. Auch die Überreste eines Bades sind noch gut zu
erkennen.
Neben den Ruinen des antiken Nymphäums aus dem 2.Jh.n.Chr.,
das einst mit zahlreichen Statuen bestückt war, verdienen noch das Bouleuterion
(ebenfalls 2 Jh.n.Chr.), einige Nekropolen, drei Stadttore
und mehrere heute nicht mehr identifizierbare Gebäude besondere Beachtung.